 |
Produkt ABC |
 |
| Baumwolle |
 |
Baumwolle
ist die bis zu 5 cm langen, weichen Samenhaare der Baumwollpflanzengattung Gossypium
aus der Familie der Malvengewächse. Wild kommt die Gattung in Asien, Afrika,
Australien sowie in Nord-, Mittel- und Südamerika vor. Die Pflanzen werden
1-2 m hoch und verzweigen sich reichlich. Die Fasern haben Bändchencharakter
und korkzieherartige Verdrehungen, im Inneren ein Lumen. Der Cellulosegehalt beträgt
etwa 80-90%. Je nach Sorte haben sie eine durchschnittliche Länge von etwa
10 bis 50 mm und einen mittleren Durchmesser von etwa 16 bis 22 µm. Wichtige
Materialeigenschaften sind: Feinheitsfestigkeit 15-16 cN/tex, Dehnung 7-11%, relative
Naßfestigkeit 102-107% der Trockenfestigkeit, Dichte 1,55 g/cm3, Feuchtigkeitsaufnahme
bei Normalklima 7-9%; Farbe: creme, bräunlich graustichig; bleichbar und
färbbar mit basischen, sauren und substantiven Farbstoffen sowie mit Beizen-
und Küpenfarbstoffen. Nach Länge, Farbe, Festigkeit und Reinheit der
Faser eingeteilt, gelangt die Baumwolle in Ballen von 140-300 kg zur Verschiffung.
Als Nebenerzeugnisse sind Samen und Grundwolle zu nennen. Gehandelt wird Baumwolle
vor allem an den "Baumwollebörsen" Liverpool, New York, Canton,
Le Havre, London, Glasgow, Amsterdam, Rotterdam, Marseille, Smyrna, Genua, Barcelona,
Bremen und Hamburg. Entsprechend den Herkunftsländern werden 7-12 Güteklassen
gebildet. |
 |
| Frottiergewebe |
 |
Frottierstoff,
ein Zweikettengewebe, aufgebaut aus der straff gespannten Grundkette sowie der
lose gespannten Polkette/Florkette, aus der durch eine besondere Vorrichtung Schlingen
gebildet werden. Frottiergewebe haben eine große Saugfähigkeit, sind
besonders hautfreundlich und pflegeleicht. Verwendet werden sie insbesondere für
Handtücher, Badetücher und -mäntel. |
 |
| Lyocell |
 |
ist ein Naturprodukt und wird aus Eukalyptusholz gewonnen, verfügt gegenüber
reiner Baumwolle über eine 30% höhere Saugfähigkeit und 60% höhere
Sauggeschwindigkeit. Der seidige Glanz und weiche Griff bleiben nach der Wäsche
erhalten. |
 |
| Micro-Modal |
 |
Eine
von der Firma Lenzing AG entwickelte Faser, die erstmals durch Framsohn Frottier
zur Erzielung besonderer Produktvorteile zu einem Anteil von 25% zusammen mit
Baumwolle zur Frottierware verarbeitet wurde. Ausgangsmaterial des Micro-Modals
ist Cellulose aus Holz, also eine durchaus natürliche Faser. Durch die Verarbeitung
von Baumwolle mit Micro-Modal werden dem Frottiergewebe nicht nur erweiterte Designmöglichkeiten
eröffnet, sondern auch eine besondere Optik, Glanz und Leuchtkraft der Farben
sowie weitere Vorteile wie höhere Saugfähigkeit, schnellere Trocknung
und Formbeständigkeit verliehen. |
 |
| Polyesterfaser |
 |
Abkürzung
PES, aus Polyester durch Schmelzen, Spinnen durch Düsen und eventuell anschließendes
Strecken sowie Schneiden hergestellte Fäden und Fasern, die eine Reißlänge
von etwa 40-55 km bei 15-25% Dehnung haben und elastisch und knitterbeständig
sind; Die Resistenz gegen eine Reihe von chemischen, biologischen, klima- und
lichtbedingten Einflüssen ist gut. Verwendung: rein oder in Mischung mit
anderen Faserarten in der Bekleidungsindustrie (Warenzeichen: Diolen, Trevira
u. a.), für technische Artikel wie Filterstoffe, Taue, Isolierungen, Reifenkorde
u. a. |
 |
| Teilvelourfrottier |
 |
Ähnlich
Velour, jedoch wird hierbei nur ein bestimmter Teil des Musters geschoren. Der
Rest bleibt Walkfrottier weil die Schlingen in diesem Bereich erhalten bleiben. |
 |
| Uniware |
 |
Die
Frottierware ist einfärbig. Entweder wurde das Garn vor der Verarbeitung
auf dem Webstuhl gefärbt (Garnfärbung) oder das fertigte Produkte wurde
als Ganzes einer Färbung unterzogen (Stückfärbung). |
 |
| Velourfrottier |
 |
Das
Gewebe besteht aus Einfachgarn und/oder Zwirn, bei dem an der Vorderseite die
Schlingen mittels eines eigenen Verfahrens geschoren ( aufgeschnitten ) werden
und somit dem Material eine samtige Optik und einen besonderen Griff verleihen.
Velourfrottier erfordert einen erheblichen Aufwand bei der Herstellung. |
 |
| Walkfrottier |
 |
Der
Begriff bezieht sich auf die Qualität der Schlingen. Das Frottiergewebe besteht
aus Einfachgarnen im Flor. Die Polkette ist somit ein Einfachgarn und verleiht
der Ware eine weichen, flauschigen Griff. |
 |
| Wirkfrottier |
 |
Herstellung auf einer Kettenwirkmaschine. Die Florschlingen sind im Maschengrund
fest verankert und somit schlingenzugfest. |
 |
| Zwirn |
 |
ein
aus zwei oder mehreren zusammengedrehten Garnen hergestellter linienförmiger
Faden, z. B. Nähgarn. Einfache Zwirne können zu doppelten Zwirnen (Zwirnen
2. Ordnung, zweistufigen Zwirnen, Mehrfachzwirnen, Kordonettzwirnen, Auszwirnen,
Nachzwirnen) zusammengedreht werden. Die Herstellung erfolgt auf Zwirnmaschinen
(Ring-, Flügel- oder Doppeldraht-Zwirnmaschinen). Normalerweise wechseln
die Drehrichtungen in den aufeinanderfolgenden Drehprozessen wie Spinnen, Zwirnen,
Kabeln. Zwirn kann durch Bleichen, Färben, Glänzen veredelt werden (z.
B. Stickgarn). Bei Kunst-, Zier-, oder Effektzwirn kann durch Einzwirnung von
Knötchen, Schleifen oder buntgefärbten Spritzern ein besonderer Effekt
erzielt werden. Umwickelte Zwirne haben eine durchlaufende Seele (Kern), die mit
einem oder mehreren Fäden umwickelt ist, unterschieden in Zwirn mit offener
Wicklung (Seele ist sichtbar) und Zwirn mit geschlossener Wicklung (Seele unsichtbar).
Auch Naturseidenfäden oder gedrehte Garne aus Endlos-Chemiefasern, die mit
oder ohne Vordrehung gezwirnt (mouliniert) werden, nennt man Zwirne. |
 |
| Zwirnfrottier |
 |
Der
Begriff bezieht sich auf die Qualität der Schlingen. Das Frottiergewebe besteht
aus verzwirnten Garnen im Flor. Die Polkette ist somit ein verzwirntes Garn und
verleiht der Ware damit einen etwas festeren Griff und eigenen, etwas robusteren
Charakter, auch in der Optik. |
| Quelle:
www.framsohn.at - www.dyckhoff24.de |
 |
|